STRESS!!! Wie Stress dich beeinflusst und was du dagegen tun kannst.

Heutzutage ist der Begriff „Stress“ doch überall zu hören. Viele Leute sagen, dass sie sich gestresst fühlen und dass der Stress sie krank macht und wahrscheinlich hast du dich auch schon einmal gestresst gefühlt. Aber was ist Stress eigentlich? Und kann Stress wirklich Krankheiten verursachen? Um die Auswirkungen von Stress auf deinen eigenen Körper besser zu verstehen, ist es wichtig sich mit dem Thema „Stress“ auseinanderzusetzen und zu begreifen, wie Stress entsteht. Stress kann nach den Faktoren, die ihn verursachen, unterschieden werden. Zum einen gibt es die exogenen Stressoren, welche externe Faktoren wie zum Beispiel eine zu hohe Arbeitsbelastung, Stau oder Erwartungsdruck darstellen können. Diese Faktoren können dann wiederum zu negativen Gefühlen führen oder Erschöpfung verursachen, was zu den endogenen Stressoren gehört. Wie du hier schon sehen kannst, stehen externe und interne Stressoren in enger Verbindung und treten sogar oft gemeinsam auf.

Diese genannten Stressoren können nun zu einer Stressreaktion führen auf drei verschiedenen Ebenen, der körperlichen, der kognitiven und der vegetativen Ebene. Außerdem hängt das Ausmaß der Stressreaktion von der aktuellen mentalen und körperlichen Verfassung der betroffenen Person ab und davon welche Erfahrungen die Person bereits mit ähnlichen Situationen gemacht hat. Wird dann eine Situation von der betroffenen Person als „stressig“ bewertet, startet eine Kette an Reaktionen. Stresshormone im Gehirn werden freigesetzt und somit starten einige Prozesse im Körper, welche zu einem erhöhten Blutdruck und einer erhöhten Herzfrequenz führen, einer erhöhten Blutzirkulation. Dadurch kann dir warm werden, du schwitzt vielleicht etwas und du fühlst dich wacher.

Im Allgemeinen dient diese Stressreaktion als Schutz, da diese dich aufmerksamer macht und dich für eine bevorstehende Aktion breitmacht. Wenn diese Stressreaktion nun aber nicht aufhört, weil die Stressfaktoren andauernd präsent sind oder weil du keine Zeit für Erholungsphasen hast, kommt es zu chronischem Stress, der deine Gesundheit negativ beeinflusst. Anfangs wirst du sensibler auf Stressoren reagieren und dies schwächt dann auf lange Sicht dein Immunsystem. Zudem, kann chronischer Stress zu Anorexia, langsameren kognitiven Funktionen, hohem Blutdruck, Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen und Burn-out führen.

Aber hab keine Angst, du bist nicht allein. Und das Lesen dieses Artikels ist bereits der erste Schritt dein eigenes Stresslevel zu managen. Versuch dir bewusst zu machen was dich stresst und mach eine Pause, wenn du eine brauchst. Unsere Entspannungs- und Meditationsübungen können dir dabei helfen.