Starker Kern – wenig Schmerz!

Wie du sicherlich schon mal gehört hast, ist in modernen Trainingskonzepten die Rumpfstabilität ein zentraler Aspekt. Denn eine mangelhafte Stabilität steht zum Beispiel mit Rückenschmerzen in Verbindung. Auch wenn du den Begriff bereits gehört hast, richtig sicher bist du dir aber nicht was denn Rumpfstabilität alles umfasst? Gehen wir das ganze mal gemeinsam durch…

Stell dir vor du trägst ein Korsett. Dies kannst du dir als den zirkulären Anteil deiner Rumpfmuskulatur vorstellen. Auf der Vorderseite besteht dies aus der Bauchmuskulatur und auf der Rückseite aus der Rücken ‐ und Pomuskulatur. Hinzu kommt nun das Zwerchfell (Wichtigster Atemmuskel zwischen Brustraum und Bauchraum) als eine Art Dach und die Beckenboden ­‐ und Hüftmuskulatur als Boden. Innerhalb dieses Korsetts gibt es nun 29 Muskelpaare, die deine Wirbelsäule, dein Becken und die kinetischen Ketten während deiner Bewegung stabilisieren. Wenn du nun eine Übung ausführst, spannt sich deine Rumpfmuskulatur an. Dies bewirkt dadurch eine Druckerhöhung innerhalb des Raumes den deine Rumpfmuskulatur umgibt, genauer gesagt innerhalb deines Bauchraumes. Dies bewirkt eine Versteifung der Wirbelsäule und ist somit äußert Wichtig für die Stabilität vor allem bei anstrengenderen Bewegungen. Auf deinen Alltag übertragen, ist deine Rumpfstabilität somit ein wichtiger Aspekt, dass du zum Beispiel deine schwere Einkaufstasche oder einen Träger mit Getränken tragen kannst.

So weit so gut, aber warum ist es denn wichtig, dass du die Komponenten der Rumpfstabilität kennst? Viele Trainingsansätze missachten die Bedeutung des Zwerchfells und der Beckenbodenmuskulatur. Deswegen wirst du in deinem 8sense Trainingsprogramm im Laufe der Zeit ganzheitliche Ansätze kennenlernen, die zum Beispiel Zwerchfell – Atemtechniken und auch Übungen für deinen Beckenboden miteinbeziehen.

Trainiere deine Sinne, besiege deinen Schmerz!