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2017/10/02

"Der 8te Sinn": Ein Rückensensor für Vielsitzer und Rückenleidende

Ralf Seeland und Christoph Tischner haben mit ihrem Start-up 8sense einen Rückensensor entwickelt, der Haltung und Bewegung erfassen und analysieren kann. Sie wollen das Problem Rückenleiden durch zu vieles Sitzen in den Griff bekommen.

 

Eine große Idee ist manchmal auch ganz klein. Kleiner als ein Feuerzeug und keine 70 Gramm schwer und trotzdem in der Lage das Volksleiden Nummer 1 in Deutschland zu bekämpfen? So stellen es sich zumindest die Gründer Ralf Seeland und Christoph Tischner von 8sense vor. Die beiden Wirtschaftsingenieure haben einen virtuellen Rücken-Coach entwickelt, bestehend aus einem kleinen Sensor zum Anstecken an der Kleidung und der dazugehörigen Anwendung auf dem Smartphone.

 

Es liegt eine gewisse Anspannung in der Luft, im neuen Stellwerk18 – dem Rosenheimer Gründerzentrum. „Es geht jetzt in eine heiße Phase, unsere Crowdfunding Kampagne startet in wenigen Wochen. Das entscheidet, wie es bei uns im Unternehmen weitergeht und hat deshalb höchste Priorität. Es ist oft sehr schwer, alles andere einfach links liegen zu lassen“ lässt uns Christoph Tischner wissen.

 

Crowdfunding ist längst kein Trend mehr nur in den USA. Auch deutsche Start-ups gehen immer öfter diesen Weg der Finanzierung. Anders als bei einem klassischen Investor wird das Start-up und dessen Produktidee durch kleine Beträge von vielen Personen finanziert. „Es gibt verschiedene Arten des Crowdfundings. Wir machen das klassische Crowdfunding – auch „reward-based“ Crowdfunding genannt -, bei dem unsere Unterstützer das Produkt sozusagen im Vorverkauf erwerben können. Mit dem erhaltenen Geld können wir dann die Produktentwicklung abschließen und das Produkt nach 4 bis 6 Monaten ausliefern.“ so Christoph Tischner.

 

Bis zu 12h am Tag sitzt der moderne Büroarbeiter jeden Tag. Das ist eine enorme Belastung für Muskeln und unsere Gesundheit. In den USA heißt es schon unlängst „Sitzen ist das neue Rauchen“. Das US Department of Labor schreibt sogar „Die Arbeit, die das größte Risiko für Gesundheitsbeschädigungen birgt, ist die Arbeit am Schreibtisch“. Die Kombination aus Stress und statischer Bildschirmarbeit führen bei unzähligen Menschen zu Muskelverspannungen. Fast ein Drittel der Deutschen leidet mittlerweile unter wiederkehrenden Rückenschmerzen.

 

Herzstück der Idee des Start-ups ist ein kleiner Sensor, der sogenannte 8sense Clip. Dieser wird unauffällig hinten am Kragen befestigt z.B. am T-Shirt und erkennt die Haltungen und Bewegungen in allen Lebenslagen. So auch die aktuelle Sitzposition des Trägers im Büro. „Eine Besonderheit des Wearables ist das haptische Feedback“ erklärt Ralf Seeland. „Wenn jemand zum Beispiel zu lange in einer starren Haltung sitzt, erinnert der Sensor den Träger durch sanftes Vibrieren, seine Sitzposition zu verändern.“

Die Daten und das Verhalten können über die dazugehörige App – wenn gewünscht sogar in Echtzeit – visualisiert werden.  Sie bilden die Grundlage dafür, da sind sich die Gründer einig, das eigene Verhalten überhaupt zu verändern. „Nur wenn mir ein Problem bewusst ist, bin ich auch in der Lage etwas zu ändern“ so Ralf Seeland. Das ist auch der Grund, warum sie ihr Start-up „8sense“ genannt haben. Der „8te Sinn“ ist sozusagen ein virtueller Coach und Begleiter.

Es geht aber längst nicht nur um die Thematik Haltung. „Wir haben erkannt, dass wir das Thema ganzheitlich angehen müssen. Durch unzählige Gespräche mit Experten der Branche, haben wir unser Produktstrategie unzählige Mal angepasst. Das ist manchmal sehr frustrierend, aber dennoch notwendig, damit man wirklich den Bedürfnissen des Marktes und den neusten wissenschaftlichen Standards gerecht wird. Nur so kann man auch 100% hinter einem Produkt stehen“ ist Christoph Tischner überzeugt.

 

So gibt es neben dem Alltagscoach auch ein Trainingsmodul. Der smarte Coach schlägt wie bei anderen Sport-Apps passende Übungen vor. Ist der User gerade in Behandlung bei einem Physiotherapeuten kann dieser eine Schnittstelle nutzen und eigene Trainingspläne anlegen. Auch für das Training kann der Sensor eingesetzt werden. Dieser erkennt die Übungen und erfasst das Training automatisch und kann Echtzeit-Feedback bezüglich der Ausführung geben.  „Andere Sport-Apps individualisieren ihre Trainingspläne größtenteils nur durch das subjektive Feedback ihrer User. Unser Coach passt das Training zusätzlich an das Alltagsverhalten an und lernt aus der Trainingserfassung durch den Sensor, gegebenenfalls ergänzt durch Eingaben eines begleitenden Physiotherapeuten.“ so der Entwicklungschef Ralf Seeland.

 

Dabei muss Training nicht gleich Training sein. Die beiden Gründer sind vor allem stolz auf ihre kleinen Spiele und interaktive Übungen fürs Büro aber auch Zuhause. Hat man bis jetzt Spiele über verschiedene Tasten gesteuert, so geschieht das jetzt über die Bewegung des Körpers. So lässt sich das Nützliche mit Spaß verbinden.

 

Seit dem Start im September 2016 haben die Gründer einige Preise und Förderungen abgeräumt. So beispielsweise den Digitalpreis beim Gründerpreis Rosenheim mit 2.500€ oder die Start?Zuschuss! Förderung des Bundeslands Bayerns mit 36.000€. Geld, das das Start-up gut gebrauchen kann, denn bis das Produkt serienreif ist, werden noch ein paar Monate vergehen. „Es klopfen auch vermehrt größere Unternehmen an die Tür, für die das Thema Haltungs- und Bewegungsanalyse sehr interessant ist. Leider müssen wir solche Themen gerade nach hinten verschieben. Jetzt heißt es Crowdfunding, Crowdfunding und nochmal Crowdfunding“ so der Vertriebschef Christoph Tischner.

 

Die Crowdfunding Kampagne auf Kickstarter wird insgesamt vier Wochen dauern und startet am 24. Oktober. Wer als Erstes kommt, erhält einen besonderen Early-Bird Rabatt. Verfolgen kann man die Kampagne über die Webseite des Start-ups.

 

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2017/09/27

German graduate promises to cure your back with a wearable device

German company, 8sense, travels overseas to conquer the American market in New Orleans offering a holistic approach to back health

 

New Orleans, Louisiana – “8sense is the most exciting and individual back coach you’ve ever trained with” promises Maximilian, a German 25-year-old currently finishing his master´s degree in strategic management at the University of New Orleans. In addition to that, he promotes his startup “8sense”. He saw the chance of his semester abroad to enter the US market and to look for partners overseas. The company developed a wearable device which measures your posture, movement and back activity when worn, then sends the information to an application which converts it and creates a personal workout plan. But it does much more than just create a personalized workout plan. Based on the data provided it gives hints on how to correctly move your body and gives you feedback. For example, sometimes the device will encourage you to change your seating position with a small vibration. The company focuses on low active office people who sit eight to twelve hours a day. The best thing is, that it is not the boring workout you are used to. It provides daily challenges, testing, gives in detail explanatory videos, finally you can set own goals what makes it even more fun! Besides that, you can challenge colleagues with fun office games which make you move at least the smallest bit during exhausting office days. In these games you control different objectives on your smartphone with your back and control your movement in the app via the real life movement of your back. All in all, you do something good for your body and have fun achieving the challenges and goals.

 

Eight out of ten Americans will have back problems during their lifetime so this device could be the answer to that. It does not just cure your back when you already suffer back pain, it can also prevent it! 16 employees in a small city in Bavaria, Germany have been working on this groundbreaking project for over a year. They had big success with pilot projects back home, and now one lonely pioneer takes his shot to conquer the huge US market, too. He will try to pitch this new tech device to physiotherapists, which the company sees as the most important cooperation partner, to win them as a pilot partner and a long term partner in the future. Also, Maximilian works together with some of the professors of the University of New Orleans. “I see huge potential and an interesting, innovative and truly sophisticated idea behind 8sense” Dr. Cherrie Trumbach, Professor of Innovation at the UNO said. The most important thing he wants to achieve is, to make the people aware of their Kickstarter campaign starting 10/17/2017.

 

When everything goes as planed, they can start the series production in the middle of 2018 and sell them after for 90$, plus optional monthly rates for the additional application which will make it possible to enjoy the whole program. “I always dreamed of coming to the United States and to get a chance to go for the big shot here” Maximilian told us.  If you are interested in investing or buying the device afterwards, to cure your back or prevent yourself from pain and to make Maximilian’s´ dream come true, feel free to gather information at www.8sense.com/en.

 

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2017/06/08

Sensorshirt gegen Rückenschmerzen

Rosenheim, 24. Mai 2017 – Jeder Mensch verfügt über die fünf Sinne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen in ganz unterschiedlicher Ausprägung. Mit dem sechsten Sinn, das Gleichgewicht und dem siebten, die Intuition haben Ralf Seeland und Christoph Tischner jedoch nicht genug. Für sie kommt nun ein achter Sinn hinzu: das eigene Empfinden in Form eines virtuellen Coaches.

Die beiden leidenschaftlichen Sportler sind überzeugt, dass ein klares Selbstverständnis des eigenen Körpers und der Gesundheit überhaupt erst die Möglichkeit bietet, schlechte Gewohnheiten abzulegen und gezielte Maßnahmen einzuleiten. Sich selbst also besser zu verstehen, um etwas zu ändern. Daher auch der Slogan des Unternehmens „Understand yourself“ und der Name des Startups: 8sense.

Dieser „achte Sinn“ befindet sich gerade noch in der Entwicklung mit dem Fokus zur Bekämpfung von Rückenschmerzen: ein Shirt mit dazugehöriger App, das die Haltung und Muskelaktivität eines Menschen erkennt, den Träger intelligent korrigiert und ihm gezielte Übungen vorschlägt.

Zu den häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen gehören die langen Stunden, die man im Sitzen verbringt und dabei oftmals eine ungesunde Haltung einnimmt. In Kombination mit Stress und statischer Bildschirmarbeit entstehen zusätzlich Muskelverspannungen, die einem abends Nackensteife oder schlimmer, akute Rückenleiden bescheren. So ging es auch Seeland: „Ich habe schon immer an Rückenproblemen gelitten. Früher hat mich meine Mutter mit dem Finger auf der Wirbelsäule darauf hingewiesen, dass ich meine Haltung ändern soll“, erinnert er sich.

Die beiden Wirtschaftsingenieure Ralf Seeland und Christoph Tischner entwickeln zusammen mit erfahrenen Physiotherapeuten und Software-Entwicklern der Fachhochschule Rosenheim einen tragbaren Rücken-Coach in Gestalt eines smarten Textils. Aktuell sind mehrere Sensoren entlang der Wirbelsäule – von der Nackenmuskulatur bis zur Lendenwirbelsäule – angeordnet. Verharrt der Träger des Shirts zu lange starr in einer Haltung, wird ein Impuls in Form einer Vibration gesendet. „Ziel ist es, dass diese kleinen Korrekturen ins Unterbewusstsein übergehen“, erklärt Tischner. Neben den Impulsen soll eine App später auch gezielt Sportübungen vorschlagen können, die zur Verbesserung der Rückenprobleme beitragen. Damit wird ein verstärktes Verständnis des eigenen Körpers gefördert und Hilfe zur Selbsthilfe geschaffen. Erkennbare Fortschritte und progressive Veränderung sorgen für Motivation und Ausdauer, um die Bekämpfung der Ursache selbst in die Hand zu nehmen.

Im März erst haben die Gründer für ihr Konzept den Digitalpreis im „Gründerpreis Rosenheim“-Wettbewerb erhalten. Beim Businessplan Wettbewerb München hatten sie es bereits unter die Top 20 geschafft. Nachdem das Start-Up im September eine Crowdfunding-Kampagne starten will, soll es bis dahin die ersten Exemplare zu kaufen geben.

Aktuell setzt 8sense das Unternehmen in Kooperation mit einem Physiozentrum eine medizinische Studie auf, die die positiven Effekte des Produkts unter Beweis stellen soll. Die Rosenheimer legen zudem Wert auf Kooperationen mit Ärzten und Physiotherapeuten, denn auch diese profitieren vom Einsatz des innovativen Systems.

„Doch auch für größere Unternehmen wird der Einsatz des Produkts interessant werden, wenn man die steigenden Investitionen im betrieblichen Gesundheitsmanagement betrachtet“, so Christoph Tischner. Mehrere Großunternehmen hätten bereits „an die Tür geklopft“. Gerne möchte der 8sense-Vertriebschef auch Krankenkassen von der SmartHealth-Produktinnovation überzeugen. Denn diese könnten ihren Versicherten mit Hilfe des virtuellen Coaches attraktive Boni anbieten.

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Maximilian Trottmann

International Expansion Manager USA

pr@8sense.com